B+S Banksysteme Aktiengesellschaft

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Produkte Lösungen Risikomanagement

Risikomanagement

Effizientes Risikomanagement erfordert erhebliche organisatorische Maßnahmen und langfristige Investitionen. Implementieren Sie keine halben Lösungen, sondern sichern Sie Ihre Investitionen langfristig durch ein Risikomanagement aus der Hand eines kompetenten und flexiblen Partners als Teil Ihres Konzeptes zur Gesamtbanksteuerung.
Mit RISKMAN® stellen wir unseren Kunden seit mehreren Jahren ein Instrument für das Risikomanagement im Eigenhandel und auf Gesamtbankebene zur Verfügung.

Neben der Messung der Risiken für die interne Bankensteuerung werden mit dem Produkt auch die Eigenmittel- sowie Meldeanforderungen der Bankenaufsicht

  • Grundsatz I
  • Mindestanforderungen an das Betreiben von Handelsgeschäften (MaH)
  • 2. BWG-Novelle
  • Richtlinien zur Eigenmittelunterlegung von Marktrisiken (REM-EBK)

erfüllt/unterstützt.

Die ermittelten Risiken werden online in einem Risikoinformationssystem

  • dem Handel
  • dem Treasury
  • der Finanzbuchhaltung
  • dem Risikocontrolling
  • und der Geschäftsleitung

zur Verfügung gestellt.

RISKMAN® ermittelt die Risikofaktoren für das Risikomanagement im Handel und auf Gesamtbankebene, auch die täglich erforderlichen Eigenmittel gemäß den Vorschriften der nationalen Aufsichtsbehörde. RISKMAN® liefert Daten für ein automatisiertes Meldewesen und für das Risikocontrolling ergänzt um ein Limitsystem.

RISKMAN® ist

  • plattformunabhängig
  • integriert ein zentrales Data Warehouse

und kann als

  • Character- und/oder
  • graphische Oberfläche im Front-End-Bereich

eingesetzt werden.

Ein zentrales Data-Warehouse bietet unter anderem folgende Vorteile:

  1. Risikopositionen und Limitausnutzungen werden transparent dargestellt. RISKMAN® liefert online die Informationen in
  • den Handel 
  • das Treasury
  • die Finanzbuchhaltung
  • das Risikocontrolling
  • die Geschäftsleitung.
  1. Alle Positionen und Geschäfte werden „mark-to-market” bewertet.
  2. Alle Risikopositionen werden „realtime” bewertet.
  3. Für sämtliche Portefeuilles werden online aktuelle Performance-Messungen durchgeführt.
  4. Wahlweise können laufend definierte Crash-Simulationen mitgeführt werden.
  5. Erfolgt die laufende Prüfung von Qualität und Angemessenheit der Risikomessverfahren für das Gesamtgeschäft.

Finanzinstrumente und Risikoaktiva

Im Sinne eines vollständigen Gesamtbank-Risikomanagements führt RISKMAN® folgende Finanzinstrumente und Risikoaktiva in Landeswährung und/oder Fremdwährung:

Wertpapier- und Derivatgeschäfte

  • Zinswertpapiere (wie z.B. Straight Bonds, Zero Bonds, Floating Rate Notes, Reverse Floaters, Stufenzinsanleihen, Anleihen mit Kündigungsrecht, Genußscheine)
  • Anteilswertpapiere (wie z.B. Aktien, Investmentfondsanteile)
  • Bondoptionen
  • Aktientermingeschäfte
  • Aktienoptionen
  • Aktienindexoptionen
  • Aktienindexfutures
  • Geldmarktfutures
  • Bondfutures
  • Bondfutureoptionen
  • Wertpapierleih- und Wertpapierpensionsgeschäfte

Zinsgeschäfte

  • Geldhandelsgeschäfte (wie z.B. Tages-, Fest-, Kündigungsgelder)
  • Zins-, Währungs- und Zins-/Währungsswaps
  • Forward Swaps
  • Up Front Payment Swaps
  • EONIA-Swaps
  • Komplexere Swapstrukturen (wie z.B. Amortizing Swaps, Step Up Swaps, Roller Coaster Swaps, Stufenzinsswaps, Zero Coupon Swaps)
  • Caps und Floors
  • Collars
  • Swaptions
  • Forward Rate Agreements

Fremdwährungsgeschäfte

  • Devisenkassageschäfte
  • Devisentermingeschäfte
  • Devisenoptionen
  • Sortengeschäfte
  • Goldgeschäfte

Kreditgeschäfte

  • Diskont- und Akzeptkredite
  • Kreditrahmenvereinbarungen
  • Kredite
  • Realkredite

Weitere Risikoaktiva und Geschäfte

  • Guthaben bei Zentralnotenbanken
  • Beteiligungen n Anteile an verbundenen Unternehmen
  • Sachanlagen
  • Bevorschußte Einzugswerte
  • Sonstige Vermögensgegenstände
  • Sicherheiten in Wertpapieren
  • Zahlungen

Alle Geschäftsgegenstände/-positionen werden von RISKMAN®

  • im zentralen Data-Warehouse abgelegt
  • „mark-to market“ bewertet
  • in das Risikocontrollingsystem eingerechnet und
  • dem Melde-/Berichtswesen übermittelt.

Value-at-Risk (VaR)

In RISKMAN® wurde für die Ermittlung des Value-at-Risk der Modellansatz der Historischen Simulation implementiert. Die Anwendung dieses Verfahrens im Online wird durch eine zugriffsoptimale Datenhaltung (Kurshistorien) und tabellen-orientierte Bewertung ermöglicht.

Im Vergleich zu anderen Modellansätzen weist die Historische Simulation folgende Vorteile auf:

  • Es werden nicht nur die für die empirische Verteilung der Risikofaktoren charakteristischen Fat Tails, sondern auch die Leptokurtosis berücksichtigt. Es werden also keine realitätsfernen Annahmen zur statistischen Verteilung der Risikofaktoren unterstellt.
  • In die Berechnung des Value-at-Risk werden insbesondere die Spezifischen Optionspreisrisiken (Nichtlinearitätsrisiken) adäquat einbezogen. Die Berechnung erfolgt für alle in RISKMAN® enthaltenen Optionen durch Neubewertung je Szenario (Full-Valuation-Ansatz).
  • Die Anzahl der Risikofaktoren ist variabel und unbegrenzt. Das heißt, eine mit einer Erhöhung der Zahl der Risikofaktoren gegebenenfalls erreichbare höhere Modellgenauigkeit hat keine direkten Performancenachteile. Damit kann der Anwender, den historischen Daten entsprechend, die Modellqualität laufend verbessern.

Erforderliche Kurshistorien werden über die B+S Markt- und Bewertungsdaten oder über eine Schnittstelle von eigenen Systemen oder über Provider zur Verfügung gestellt.

Ein Cash-flow-Generator berechnet und speichert die einzelnen Cash-flows aus OTC-Geschäften und Handelsbeständen. Auf Basis von produktspezifisch zugeordneten Zinskurven erfolgt anschließend ein barwert- und volatilitätsneutrales Mapping der Cash-flows auf die Zinsbindungsbilanzen. Das heißt, es wird nicht nur für jede Währung, sondern auch für jede Zinskurve eine exakte - aus den gemappten Cash-flows ermittelte - Zinsbindungsbilanz erzeugt. Bei der Anzahl der Zinskurven wählt der Anwender je

  • Währung
  • Geschäftsgegenstand
  • Wertpapierart und
  • Bonitätsklasse.

Für jede Position erfolgt die Simulation der Marktwerte mittels historischer Szenarien. Der Value-at-Risk wird wahlweise als Percentil oder Quantil der Barwerte aller Szenarien bestimmt. Die Definition von What-If-Szenarien erfolgt in den B+S Markt- und Bewertungsdaten.

Erfüllung der Eigenmittelunterlegungsvorschriften

Der anzurechnende Risikobeitrag resultiert aus dem von der Aufsichtsbehörde vorgesehenen Standardverfahren. Die Ermittlung von Gesamtbankrisiko und erforderlicher Eigenmittelunterlegung erfolgt nach dem „Building Block Approach”.

Aggregierte Ebenen der Positionsrisiken:

  • Allgemeines Zinsänderungsrisiko
  • Besonderes Zinsänderungsrisiko
  • Allgemeines Aktienkursrisiko
  • Besonderes Aktienkursrisiko
  • Fremdwährungsrisiko
  • Spezifische Optionspreisrisken
  • Ausfalls- bzw. Bonitätsrisiko
  • Abwicklungs- und Lieferrisiko

Basel II

Alle aufsichtsrechtlich relevanten Änderungen werden für Basel II termingerecht realisiert. Nach Vorliegen der neuen Eigenkapitalübereinkunft wird mit den entsprechenden Umsetzungsmaßnahmen begonnen. Die Schwerpunkte werden auf der Modifizierten Standardmethode für das Kreditrisiko, der Basisversion des IRB-Ansatzes, auf Kreditderivaten sowie dem Operationellen Risiko (Basisindikatoransatz bzw. Standardmethode) liegen.

Wesentliche Anforderungen aus Basel II sind schon jetzt in RISKMAN® gelöst:

  • Das Kreditrisiko kann mit beliebigen Bonitätsgewichten, die auch auf Ratings basieren können, errechnet werden.
  • Sicherheiten in Wertpapieren werden seit Jahren risiko- und eigenmittelmindernd berücksichtigt.
  • Das Datenflussmodell ist darauf ausgerichtet, daß Nettingvereinbarungen adäquat abgebildet werden können.
  • RISKMAN® misst seit Anbeginn das Zinsänderungsrisiko im Bankbuch.

Berücksichtigung der spezifischen Optionspreisrisiken

Gemäß den Vorgaben der Baseler Marktrisikoregelungen errechnet RISKMAN® die Wertveränderung eines Optionsportefeuilles für den ungünstigsten Fall („Worst Case”). Ergibt sich dabei insgesamt ein potentielles Verlustrisiko, so wird dieses bei der vorzuhaltenden Eigenmittelunterlegung berücksichtigt. Die spezifischen Optionspreisrisiken werden nach dem Delta-Plus-Verfahren ermittelt:

  • Deltafaktorrisiko (Sensitivität des Optionspreises gegenüber Preisveränderungen des Basisinstrumentes)
  • Gammafaktorrisiko (Sensitivität des Deltas gegenüber Preisveränderungen des Basisinstrumentes) und
  • Vegafaktorrisiko (Sensitivität des Optionspreises gegenüber Volatilitätsschwankungen des Basisinstrumentes)

Optionen auf Wertpapiere, Devisenoptionen

Für europäische oder amerikanische Optionen auf Wertpapiere stehen

  • Black-Scholes
  • Binomial und
  • Control-Variate,
    zusätzlich für Devisenoptionen als Bewertungsmodell
  • Garman-Kohlhagen

Zinsoptionen

Zur Bewertung von Zinsoptionen wie

  • Caps
  • Floors
  • Collars
  • Swaptions

sind Black-Modelle

  • auf Preisbasis und
  • auf Renditebasis

verfügbar.

Optionspreiskennzahlen

Folgende Optionskennzahlen werden errechnet:

  • Theoretische Prämie
  • Delta
  • Gamma
  • Vega
  • Implizite Volatilität

Die Auswahl der Verfahren im Risikocontrolling übernimmt institutsbezogen eine Setup-Steuerung.

Optionspreisrechner

Der Optionspreisrechner bewertet

  • Bondoptionen
  • Aktienoptionen
  • Aktienindexoptionen
  • Bondfutureoptionen
  • Devisenoptionen
  • Caps
  • Floors
  • Collars
  • Swaptions

Standardreports für alle Positionen des Data-Warehouse

RISKMAN® erstellt standardmäßig Reports für

  • Aktienpositionen im Handelsbuch
  • Aktienpositionen im Anlagenbuch
  • Zinswertpapiere im Handelsbuch
  • Zinswertpapiere im Anlagenbuch
  • Positionen in Zinswertpapieren
  • Fremdwährungspositionen
  • Gesamtpositionen je Portefeuille
  • Zinspositionen nach Laufzeit
  • Handelbare Derivate
  • Geschäftsdaten
  • Gesamtbankrisiko nach dem Standardverfahren
  • Meldewesen

Limitsystem

Dieses ist ein eigenständiges Produkt zur Risikosteuerung und Basis für die Limitierung von Handelsrisiken und für die Bildung von Portefeuilles.

Portefeuille

In einem Portefeuille wird das Gesamtgeschäft in Teilbereiche zerlegt. Dabei wird definiert, welche Geschäfte einer Abteilung, einer Niederlassung, einer Produktart etc. in welchem Portefeuille zusammengefaßt werden. Die Portefeuillebildung erfolgt auf

  • Produktebene und
  • Kompetenzebene.

Die Produktebene gliedert sich in

  • Sparte,
  • Geschäftsgegenstand und
  • Geschäftsart.

Die „Sparte” identifiziert das Buch (Anlagen- oder Handelsbuch) und die Abteilung (Ausland, Wertpapier, Kredit, etc.). „Geschäftsgegenstand” bezeichnet das gehandelte Produkt (Anleihe, Devisen, Aktie etc.); „Geschäftsart” die Geschäftsbedingung (Kassa, Termin, Option etc.).

Die Kompetenzebene bilden die Einheiten

  • Niederlassung
  • Filiale
  • Abteilung
  • Händler

Das Portefeuille errechnet aus der Gesamtheit der Geschäfte eine Nettomenge. Durch die Anlage von entsprechenden Limiten kann anschließend das Risiko und die Barwertentwicklung betrachtet sowie limitiert werden.

Performancemessung

Für alle Risiko- bzw. Limitportefeuilles erfolgt eine laufende Performancemessung.

Limite

Geführt und verwaltet werden:

  • Volumenslimite
  • Risikolimite
  • Performancelimite
  • Laufzeitlimite
  • Positionslimite

Volumenslimite

entweder als

  • Kontraktlimit (begrenzen die Höhe des kontrahierten Betrages eines Einzelgeschäftes) oder
  • Settlementlimit (begrenzen das Gesamtgeschäft)

Grundlage ist der Nominalbetrag. Je nach Geschäftsgegenstand kann dieser um einen bestimmten Prozentsatz, z.B. bei Eventualverbindlichkeiten, reduziert angerechnet werden.

Risikolimite

Die dargestellten Einzelrisiken können zur Limitierung je Portefeuille, unter Einbeziehung von Ertragsgrößen, beliebig untereinander kombiniert werden. Risikolimite können entweder als

  • Kontraktlimit
  • Settlementlimit oder
  • Beitragslimit

geführt werden. Kontraktlimite begrenzen das Einzelgeschäft hinsichtlich der Höhe der Risikoveränderung auf das verknüpfte Portefeuille (Einzelbeitrags-Limit). Settlementlimite begrenzen das Gesamtgeschäft eines Portefeuilles. Beitragslimite stellen den Risikobetrag für einen Arbeitstag zur Verfügung. In diesem Rahmen darf sich das verknüpfte Portefeuille verändern (Delta-Limit).

Performancelimite

Die Fortschreibung des Gewinnes/Verlustes aus der Handelstätigkeit für die jeweils definierte Periode erfolgt auf jeder definierten Portefeuilleebene:

  • Händler, -gruppe
  • Abteilung
  • Handelsbuch
  • Gesamtbank

Die GuV-bezogene Limitierung erlaubt die Einbeziehung bzw. beliebige Kombination von

  • realisierten Gewinnen/Verlusten, Kursen, Zinsen und/oder
  • nicht realisierten Gewinnen/Verlusten
  • auf Tages-, Monats-, Quartals-, Jahres- oder kumulierter Basis.

Laufzeitlimite Laufzeitlimite ermöglichen die Vorgabe von

  • Mindestlaufzeit oder
  • Maximallaufzeit
  • ausgewählter Finanzprodukte.

Positionslimite

Positionslimite begrenzen einzelne Risikopositionen des Data Warehouses. Dadurch lassen sich folgende Einzelpositionen sowie aggregierte Ergebnisse begrenzen:

  • Wertpapierpositionen
  • Futurepositionen
  • Optionspositionen
  • Währungspositionen
  • Zinspositionen
  • (Groß-)Kreditrisikopositionen.

Marktgerechtigkeitsprüfung

Der einheitliche und zentrale Ansatz der Marktgerechtigkeitsprüfung ist, dass Geschäfte dann zu marktgerechten („fairen“) Konditionen abgeschlossen wurden, wenn sie keinen oder nur einen sehr geringen Kursgewinn- oder verlust (bei Wertpapieren und Devisen) bzw. einen Gesamtbarwert von oder um Null (bei Derivaten) aufweisen. Wenn ein Geschäft zu marktgerechten Konditionen abgeschlossen wurde, entsteht keinem der beteiligten Kontrahenten ein (nennenswerter) wertmäßiger Vor- oder Nachteil. Die Marktgerechtigkeitsprüfung erfolgt durchgängig nach den Prinzipien des Barwertkonzepts und ist somit ein qualitativer Fortschritt gegenüber der verbreiteten Bandbreitenprüfung.

Onlineabfragen zur Limitausnutzung

Die aktuelle Ausnutzung von Limiten steht entweder als Dialogabfrage oder über eine Schnittstelle zur Verfügung. Damit kann die Limitausnutzung auch an ein Fremdsystem gemeldet werden.

Währungen, Devisenkurse, Zinssätze, Gattungsdaten, Indizes, Optionen, Börsenkurse, Volatilitäten

Über die Definition von Basisdaten und die Festlegung individueller Bandbreiten erfolgt die Absicherung der Marktdatengerechtigkeit von Handelspreisen.

  • Währungsfaktoren
  • Crossfaktoren
  • Nachkommastellen
  • Zinsmethoden
  • Business Day Conventions
  • Kurs- und Zinsmargen etc.

bilden die Grundlage für eine korrekte Interpretation und Prüfung der erfaßten Marktdaten. Bei Mandantenlösungen und/oder Niederlassungsorganisationen werden die Marktdaten im Rechenzentrum zentral abgelegt und je Institut individuell übersteuert. Anwendergesteuert können dabei maschinelle beziehungsweise manuelle Kurseingaben einem 4-Augen-Prinzip unterzogen werden.

Historienführung

Die Führung von Kurs- bzw. Preishistorien erfolgt für

  • Devisenkurse
  • Zinssätze
  • Börsenkurse

von einem Tag bis zu 100 Jahren.

Simulation

Für alle Marktparameter

  • Devisenkurse
  • Zinssätze
  • Börsenkurse

führt das Programm neben den aktuell gültigen Preisen auch Simulationsdaten in jeder beliebigen Zusammensetzung. Bis zu 1.000 verschiedene Szenarien ermöglichen die Darstellung jeder erdenklichen Marktentwicklung. So können negative Entwicklungen frühzeitig erkannt und die erforderlichen Maßnahmen gesetzt werden. Auf diese Weise werden aktuelle Portefeuilles mit den simulierten Daten bewertet und entsprechend den Marktentwicklungen limitiert.
Die Reporting-Funktion weist auf den Handlungsbedarf hin. Dieses Instrument ermöglicht es dem Finanz-Management, jederzeit sichere Entscheidungen zu treffen.

Partnerdaten

Standardschnittstellen ermöglichen die Anbindung des Kunden-Informationssystem an das Risikomanagementsystem. Zusätzlich bietet die Applikation einen Erfassungsdialog zur Verwaltung von Partnern als

  • Privatkunden
  • Kommerzkunden
  • Banken
  • Korrespondenten.

Die Darstellung und Abfrage von

  • Partner-Partner-Verknüpfungen
  • Partner-Konto-Verknüpfungen
  • Tochtergesellschaften
  • Muttergesellschaft
  • fremde und eigene Beteiligungenbilden die Basis für die korrekte Berechnung des Gesamtkreditengagements bis hin zum Großrisiko („Klumpenrisiko”).

Depot-Management und Marktrisikoanalyse

Für das Management des Eigenhandels in Wertpapieren werden folgende Kennzahlen ermittelt:

  • Crossrate
  • Abzinsfaktor
  • Zerorate
  • Barwertfaktor
  • Rendite
  • Dirty Price
  • Duration
  • Modified Duration
  • Price Value of a Basis Point (PVBP)
  • Zinselastizität.

Diese Kennzahlen fließen in die Bewertung in RISKMAN® ein und sind in den B+S Markt- und Bewertungsdaten abrufbar.

Markt- und Bewertungsdaten

Die Markt- und Bewertungsdaten bilden die Grundlage für die „mark-to-market”-Bewertung von Finanzinstrumenten. Über Standardschnittstellen gibt es die Anbindung zu Marktinformationssystemen wie:

  • Reuters SSL®
  • Telekurs
  • WM-Daten GIS

Für die genannten Datenprovider bietet B+S Banksysteme auch aktiv automatisierte Schnittstellenanbindungen an. Im Mandantenbetrieb ermöglicht eine Setup-Steuerung den mehrstufigen Datenzugriff. Das heißt, Marktdaten werden im Rechenzentrum zentral abgelegt, können jedoch je Institut individuell gesteuert werden.


Gesamtbank- Risikomanagement



RISKMAN
®
Internes Risikomanagement
Risikomessung nach Value-at-Risk
Aufsichtsrechtliche Anforderungen
Standardverfahren der Kapitaladäquanz-Richtlinie
Grundsatz I, MaH
REM-EBK, 2. BWG-Novelle
SBV Handelsrichtlinien
Asset Liability Management

Basel II
Kreditrisiko
Operationelles Risiko
Marktpreis- und Ausfallsrisiko
Liquiditätsrisiko

Gesamtbank Datawarehouse
Geschäfte, Positionen
Asset-Liability-Management
Simulation
Crash Szenario und -analyse

Limitsystem LISY
Risikosteuerung nach Value-at-Risk
Eigenkapitalbindung
Laufzeit
Positionen
Volumen


Markt- und Bewertungsdaten
Gattungen, Preise, Volas
Optionspreis- und
Kennzahlenrechner
Cashflow-Generator

Cash Management

e-business
Zahlungsauftrag,
Festgeldanlage
Cash Management
Kontoführung, Kontoauszug
Zinsstaffel, -ergebnis

Limitsystem LISY
Umsätze, Belege und Abrechnungen
Produktinformationen
Kreditgeschäft
Kalkulation
Tilungs und Ansparplan
 

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